Rosendahl, Johannes
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Rosendahl, Johannes
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Rosendahl, Johannes
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Item type:Publication, Effekte personaler, schulischer und betrieblicher Bedingungen auf berufliche Kompetenzen von Bankkaufleuten während der dualen Ausbildung: Ergebnisse einer dreijährigen LängsschnittstudieWährend die Frage nach Determinanten von Lernleistungen im Bereich des allgemeinbildenden Schulsystems bereits umfangreich erforscht wurde, liegen für die deutsche duale Berufsausbildung nur wenige Befunde vor. Daher wurde untersucht, in welchem Ausmaß sich ausgewählte schu¬lische sowie betriebliche Bedingungen im Verlauf der Ausbildung angehender Bankkaufleute für die Entwicklung beruflicher Fachkompetenz als lernförderlich erweisen und welche Bedeutung potentiell lernrelevanten kognitiven, affektiven sowie motivationalen Merkmalen zukommt. Die berücksichtigten Konstrukte wurden auf der Grundlage theoretischer Überlegungen und empi¬rischer Befunde in einem Rahmenmodell verknüpft und die hieraus abgeleiteten Hypothesen an¬hand von Daten einer 3jährigen Längsschnittstudie mit 456 Auszubildenden für den ersten und zweiten Teil der Berufsausbildung geprüft. Personale, betriebliche und schulische Bedingungen wurden über Tests und Fragebögen erfasst und allgemein- sowie bankwirtschaftliche Kompeten¬zen zur Mitte und am Ende der Ausbildung getestet. Obwohl nur einzelne schulische Kontext¬bedingungen direkt auf wirtschaftliche Kompetenzen wirken, sind alle erhobenen Bedingungen in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb vermittelt über affektive Merkmale (Erlebnisqualitäten) ver¬knüpft mit verschiedenen Motivationsformen, die ihrerseits im Zusammenhang mit den wirt¬schaftlichen Kompetenzen stehen. Letztere werden jedoch in stärkerem Maße durch kognitive Merkmale beeinflusst, wobei im Vergleich zu bereichsunspezifischen Eingangsvoraussetzungen wie der kognitiven Grundfähigkeit zwischenzeitlich aufgebaute wirtschaftliche Kompetenzen die nach¬folgenden Testergebnisse besser vorhersagen. Auf der Grundlage des empirisch weitgehend bestä¬tigten Rahmenmodells lassen sich unter Bezug auf die berücksichtigten Konstrukte Hinweise für eine lernförderliche Gestaltung der Berufsausbildung ableiten.BookBand:51813 537 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Aneignung beruflicher Kompetenz – interessengeleitet oder leistungsmotiviert?(2007-01); Aufgabe von Betrieb und Schule in der dualen Berufsausbildung ist es, die Kompetenzentwicklung der Auszubildenden zu fördern (KMK 1996). Entsprechend arrangierte Bedingungen an den Ausbildungsorten kommen allerdings nur zum Tragen, wenn seitens der Lernenden geeignete motivationale Orientierungen vorliegen. Sie werden in dieser Studie durch die Konzepte Leistungsmotivation (Heckhausen 1969), Interesse (Krapp & Prenzel 1992) und Selbstbestimmung (Deci & Ryan 1993) konkretisiert und hinsichtlich ihrer Effekte auf bankwirtschaftliche Kompetenz differentiell überprüft. Weiterhin werden die Zusammenhänge ausgewählter Ausbildungsbedingungen, wie erlebte Autonomie am Arbeitsplatz oder Lehrqualität in der Berufsschule, auf die motivationalen Orientierungen untersucht. Es zeigt sich, dass sie unterschiedlich, aber tendenziell niedrig ausfallen. Die Analyse von Partialkorrelationen ergibt, dass die aufgebaute bankwirtschaftliche Kompetenz vornehmlich leistungsmotivational bedingt zu sein scheint. Demgegenüber wird durch Interesse und verschiedene Formen selbstbestimmter Motivation keine zusätzliche Varianz aufgeklärt.ReportBand:24/200751 44
