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    Die Auswirkungen der Totholz- und Naturverjüngungsflächen im Nationalpark Harz auf den örtlichen Freizeit- und Tourismussektor. Eine empirische Untersuchung zum Meinungsbild der Harzbesucher
    Der Wald im Nationalpark Harz befindet sich derzeit im Wandel. Globale Erwärmung, Windwürfe und anfällige Fichtenreinbestände begünstigen die Ausbreitung des Borkenkäfers. Auf großer Fläche wird der Käfer im Nationalpark nicht bekämpft, denn hier greift der Prozessschutz. Die Natur darf sich nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln. Dies führt zu großen Totholzflächen, in denen in den darauffolgenden Jahren eine Naturverjüngung stattfindet. Sie bilden einen Kontrast zum gewohnten Waldbild und sind Ursache eines größeren Konfliktes. Teil dessen sind Befürchtungen über reduzierte Touristenzahlen. Der Harz ist seit Jahrhunderten eine beliebte Freizeit- und Tourismusregion und der Naturtourismus nimmt eine bedeutende Rolle in der regionalen Wirtschaft ein. Die Ergebnisse aus Literaturrecherche und empirischer Untersuchung zeigen, dass die Flächen von den Touristen weitestgehend mit positiven Assoziationen verbunden werden. Zudem haben sowohl die Gäste als auch die lokalen Tourismusakteure eine positive Einstellung gegenüber der Nationalparkphilosophie „Natur Natur sein lassen“. Eine negative Beeinflussung der Besucherzahlen durch die Totholz- und Naturverjüngungsflächen im Nationalpark Harz ist nicht zu befürchten. Um diese Wahrnehmungen und Einstellungen zu bestärken, sind intensive Aufklärung und Information essentiell. Weiterhin ist zur Lösung des übergeordneten Konfliktes eine stärkere Auseinandersetzung mit verschiedenen Interessensgruppen zu empfehlen.
    bachelor thesis
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