Bothfeld, Silke
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Item type:Publication, Die Betriebliche Mitbestimmung – 'institutionelle Gegenstrategie' in einer zunehmend unübersichtlichen ArbeitsweltViele Würdekonzeptionen verweisen auf die Entfaltung der Menschen, nicht aber auf die Selbstbestimmung in Form von Kontrolle und Mitsprache der Beschäftigten. Auf der Basis einer konzeptionellen Erörterung des Würde- und des Autonomiekonzeptes und der Durchsicht empirischer Forschung zur Bewertung der betrieblichen Mitbestimmung durch die Beschäftigten wird deutlich, dass sich die Selbstbestimmungserwartungen in einer demokratischen Erwerbsgesellschaft auch auf den Arbeitskontext beziehen. Der Beitrag schlägt vor, Autonomie im Sinne politischer und gesellschaftlicher Selbstbestimmung als Teil von Würde in der Arbeit zu verstehen.journal article24 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Familienpolitik in der Wirtschafts- und Finanzkrise - Lehren aus dem internationalen Vergleich(2010); ;Hübers, SebastianRouault, SophieEine Studie im Auftrag des BMFSFJBook257 354 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Sicher und klimafest: Der deutsche Sozialstaat vor einer doppelten HerausforderungDie soziale Daseinsvorsorge, eine zentrale Säule unseres Sozialstaatsgebäudes, birgt ein in der Sozialstaatsreformdebatte oftmals übersehenes, aber gewichtiges Potential für einen sozial-ökologischen Umbau. Es ist aber eine politische und keine systemische Frage, welche neuen Risiken in den kollektiven Sicherungssystemen berücksichtigt werden. Fest steht, die Umverteilung der vorhandenen Ressourcen und Kosten muss in zwei Dimensionen neu organisiert werden: Zwischen Arbeit und Kapital durch die Regulierung des Arbeitsmarktes und die Stärkung der kollektiven Systeme, sowie, stärker als in der Vergangenheit, auch zwischen starken und schwachen Bürger:innen innerhalb einer solidarischen Gesellschaft. Anstelle der Privilegierung des privaten und eben oftmals umweltschädlichen Wohlstands auf Kosten des Allgemeinwohls müssen Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge so getätigt werden, dass sie die Polarität in den Lebenslagen der oberen und der unteren Mittelschicht abmildern und einen Rahmen für ein ökologisch verträgliches ‚gutes Leben‘ für alle Bürger:innen bilden.journal article106 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Soziale Beratung in Krisenzeiten: Ist das Hilfesystem am Limit?(2024-04-19); Laut Sozialgesetzbuch sind die Behörden zur Beratung verpflichtet, um den hilfesuchenden Bürger:innen den Zugang zu ihren sozialen Rechten zu erleichtern. Ein großer Anteil der Sozial- und Sozialrechtsberatung wird jedoch formal oder informell durch das Hilfesystem der Freien Träger gewährleistet, oftmals als Nebenaufgabe bei der Erbringung sozialer Dienstleistungen vor Ort. Schon vor der Pandemie waren die Arbeitsbedingungen im Hilfesystem nicht optimal. In allen Bereichen – von der Jugendhilfe bis zur Drogenprävention – wirkte die Pandemie wie ein Brennglas: Bereits vorhandene Probleme traten nun umso deutlicher zu Tage. Am Ende der Pandemie, Im Herbst 2022 wurden sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich Tätige aus der Sozialberatung in Bremen, die selbst regelmäßig Auskünfte über die Erbringung von Unterstützungsleistung geben, per Online-Befragung nach ihren Arbeitsbedingungen, den besonderen Anforderungen durch die Pandemie, neuen Organisationsformen der Arbeit wie etwa der Nutzung digitaler Instrumente und ihren Wünsche an die Politik gefragt. In die Auswertung flossen 75 vollständig ausgefüllte Fragebögen ein. Unsere Befragung beschreibt die Probleme des lokalen Hilfesystems nun präzise: Die Ergebnisse offenbaren eine starke Belastung im Hilfesystem, die sich durch die Pandemie zusätzlich verschärfte, jedoch auch strukturelle Probleme, die bereits im Regelbetrieb die Hilfeleistung erschweren. Hierzu gehören etwa die zuweilen schwierige Erreichbarkeit der Behörden oder die fehlende ressortübergreifende Zusammenarbeit. Deutlich wurde aber auch, dass die Initiativen in den Einrichtungen der freien Träger an vielen Stellen zu Innovationen in der Alltagsarbeit führten. Vor allem die Digitalisierung birgt ein großes Potential für die Verbesserung des Zugangs zu den sozialen Rechten – vorausgesetzt, die große Expertise der freien Träger findet systematische Berücksichtigung bei der Entwicklung der digitalen Instrumente.Report547 430 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
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Item type:Publication, Gleichstellung in der sozial-ökologischen Transformation: Gutachten für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung(Geschäftsstelle Vierter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, 2025) ;Jäger-Erben, Melanie ;Wotha, Brigitte ;Kapeller, Jakob; Book9 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, 62
