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Item-typ:Veröffentlichung, Structural stability of the research & development sector in European economies despite the economic crisis(2019-09-04); ; When an external shock such as the economic crisis in 2008/2009 occurs, the interconnectedness of sectors can be affected. This paper investigates whether the R&D sector experienced changes in its sectoral integration through the recession. Based on an input output analysis, it can be shown that the linkages of the R&D sector with other sectors remain stable. In some countries, the inter-sectoral integration become even stronger. Policy makers can be encouraged to use public R&D spending as a means of fiscal policy against an economic crisis.Wissenschaftlicher Artikel308 298 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Unable to innovate or just bad circumstances? Comparing the innovation system of a state-led and market-based economy(2021-12-16); ; State socialism failed due to its inner contradictions. Despite huge investments in R&D- intensive industries, the soviet-type economy collapsed in 1989 in Eastern Germany, and the market-based system in the Western part prevailed. We compare the two parallel existing innovation systems in Germany to shed light on the success and failure of the state-led innovation system. Based on newly created indicators from archive data we show in a natural experiment setting that modernization efforts in relation to GDP was much bigger in the socialist as compared to the market economy in the last decades.These achievements, however, could not fully unfold in favor of economic growth due to obstacles related to the setting of research priorities, innovation incentives, and knowledge flow.BerichtBand:2111Heft:Bremen Papers on Economics & Innovation507 871 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Can R&D subsidies counteract the economic crisis? – Macroeconomic effects in GermanyDuring the economic crisis of 2008 and 2009, governments in Europe stabilized their economies by means of fiscal policy. After decades of absence, deficit spending was used to counteract the heavy decline in demand. In Germany, public spending went partially into R&D subsidies in favor of small and medium sized enterprises. Applying the standard open input-output model, the paper analyzes the macroeconomic effects of R&D subsidies on employment and production in the business cycle. Findings in the form of backward multipliers suggest that R&D subsidies have stimulated a substantial leverage effect. Almost two thirds of the costs of R&D projects are covered by the enterprises themselves. Overall, a subsidized R&D program results in a production, value added and employment effect that amounts to at least twice the initial financing. Overall, the R&D program counteracts the decline of GDP by 0.5% in the year 2009. In the year 2010 the effects are already procyclical since the German economy recovered quickly. Compared to the strongly discussed alternative uses of subsidies for private consumption, R&D spending is more effective.Wissenschaftlicher Artikel312 457 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Universalien der Innovation - Erfindertum und technischer Fortschritt in der DDR und dessen Rolle nach 1990(2020-10); ; Vergleichende wirtschaftshistorische Studien zur Innovationstätigkeit und wirtschaftlichen Entwicklung im geteilten Deutschland zeichnen im Allgemeinen ein Bild der technologischen Rückständigkeit der DDR gegenüber der BRD. So zutreffend dieser Befund auch ist, so sehr verstellt er den Blick auf die Rolle, die das Erfinderwesen nach 1990 für die Transformation und den Aufholprozess spielte. Der vorliegende Beitrag fragt nach den Universalien von Innovationsprozessen und meint damit, dass in der DDR personelle Potentiale sowie technische Kompetenzen und Errungenschaften entstanden, an die nach dem Systembruch angeknüpft werden konnte. Diesem ambivalenten technologischen Erbe der DDR ist in den Untersuchungen zum Aufholprozess der Neuen Länder bisher kaum Beachtung geschenkt worden. Als erste empirische Annäherung werden im vorliegenden Beitrag Patentdaten der DDR im Vergleich zur BRD ausgewertet. Die Patentdaten sind aufgrund des frühen Beitritts der DDR zur Weltorganisation für Geistiges Eigentum (World Intellectual Property Organization, WIPO) verfügbar und ermöglichen den Vergleich des Patentierungsverhaltens der beiden deutschen Staaten. Es zeigt sich, dass die Patentanmeldungen in der DDR und der BRD zwischen 1950 und 1989 zunahmen. Dabei entwickelten sich die Anmeldungen in der DDR und der BRD zwischen den 50er und 80er Jahren ähnlich dynamisch: plus 54,6 (DDR) und plus 52,2 (BRD) pro 100.000 Einwohner. In beiden Landesteilen spielten seit den 1960er Jahren Technologieprogramme und Innovationsoffensiven eine Rolle. In der BRD wurden im gesamten Zeitraum durchschnittlich doppelt so viele Patente pro 100.000 Einwohner angemeldet, wie in der DDR (75,1 versus 40,5). Ihre ungünstigere Ausgangslage von 7,1 Anmeldungen gegenüber 57,5 in der BRD im Jahr 1950 konnte die DDR nicht ausgleichen. Die Verteilung der Patentanmeldungen nach Technologieklassen gibt Aufschluss darüber, welche technologischen Schwerpunkte in der DDR gegenüber der BRD gesetzt wurden. Es zeigt sich, dass trotz der Systemunterschiede die Patentanmeldungen der beiden Länder auf die Technologiefelder ähnlich verteilt sind. Ein Bezug der Patentanmeldungen zu den in Forschung und Entwicklung (FuE) Beschäftigen gibt Hinweise auf die Effizienz der Patentaktivität in der DDR und der BRD. Im Jahr 1987 lagen die FuE-Personalintensitäten (FuE-Beschäftigte pro 1.000 Beschäftigte) in der DDR und der BRD nahezu gleich auf. Die Anzahl der Patentanmeldungen in Relation zu den FuE-Beschäftigten blieb 1987 in der DDR mit 90 gegenüber der BRD mit 149 Patentanmeldungen pro 1.000 FuE-Beschäftigte zurück. Das geringere Niveau der Patentanmeldungen (pro 100.000 Einwohner) und die geringere Effizienz der Patenterzeugung (pro 1.000 FuE-Beschäftigte) dürften Ausdruck der unterschiedlichen Systeme und Anreizstrukturen sein. Die sehr hohe Ähnlichkeit der technologischen Schwerpunkte und die Dynamik ihrer Entwicklung zwischen 1950 und 1989 legt jedoch die Schlussfolgerung nahe, dass die hinter den Patentanmeldungen stehenden Erfinderkompetenzen der DDR (zumindest in weiten Teilen) auch nach dem Systembruch im Innovationssystem des vereinten Deutschlands eingesetzt werden konnten. In diesem Sinne sprechen wir von Universalien der Innovation und stellen die noch weiter empirisch aufzuarbeitende These auf, dass die Erfinderkompetenzen der DDR für den technologischen Erneuerungs- und Modernisierungsprozess nach 1990 eine wichtige Rolle spielten.Bericht934 1312
