Institut für kulturwissenschaftliche Deutschlandstudien (IFKUD)
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Item-typ:Veröffentlichung, Der Generationenkonflikt in der deutschen Popliteratur(2006-02)Andre, ThomasDas als „Bashing“ bezeichnete Verunglimpfen der Generation der „68er“ ist derzeit en vogue – die Protagonisten der „kleinen deutschen Kulturrevolution“ (Gerd Koenen) treten ab. Anzeichen für einen Generationenkonflikt, der von den Nachgeborenen ausgeht, finden sich in der deutschsprachigen Literatur seit Mitte der 1990er Jahre. Die sogenannte Popliteratur formuliert dabei explizit ein Verhältnis zur Elterngeneration, das wesentlich von Eifersucht geprägt ist. In der vorliegenden Arbeit soll diesem Verhältnis anhand der Texte von Christian Kracht (Faserland) und Sven Lager (Phosphor) nachgespürt werden. Die ausführliche Analyse führt den Verfasser in die Debatte um die Postmoderne, da die gesellschaftlichen Voraussetzungen der Revolte von 1968 heute nicht mehr gegeben sind. Den „68ern“ entstammt die erste Alterskohorte, die sich nicht mehr auf die Maßgaben der Eltern verpflichten ließ. Die Studentenrebellen entzogen sich den Erwartungen, die ihnen von der Elterngeneration auferlegt wurden. Der Kulturwissenschaftler Matthias Waltz beschreibt in seinem Buch Ordnung der Namen die Prozesse, die aus der „Alten Welt“ in die Namenlosigkeit der postmodernen Gesellschaft führen. Von diesem Ort aus betrachten die Kinder der „68er“ ihre Eltern. Die vorliegende Arbeit versucht, den Weg von den Protagonisten der Revolte zum diskutierenden, selbsternannten „popkulturellen Quintett“ von Tristesse Royale nachzuvollziehen und die Gründe für diesen Wandel aufzuspüren.BerichtBand:KWD 1816 25 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Let me entertain you!: Die Inszenierung der Popliteratur im Literaturbetrieb der Gegenwart(2005-01)Kendel, Konstanze MariaWie inszeniert sich Popliteratur, wen will sie ansprechen und warum weckt sie bei Leserinnen und Lesern ein so außergewöhnliches Interesse? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit. Form und Funktion der Popliteratur werden dabei in den Kontext des gesamten literarischen Feldes gestellt. Zur Analyse werden die Begriffe Pierre Bourdieus herangezogen, da insbesondere der Habitus der Autoren sowie die unterschiedlichen Formen von Kapital, über die sie verfügen, entscheidende Größen zur Beschreibung der Inszenierungsstrategien darstellen. Die Inhalte der sogenannten Popliteratur sowie der vergleichbare Habitus der Popautoren zeigen, dass in Teilen des literarischen Feldes eine Umdeutung des symbolischen Kapitals im Sinne Bourdieus stattfindet. Die Inszenierung dessen, was unter dem Label Popliteratur zusammengefasst wird, macht den Einfluss gesamtgesellschaftlicher Tendenzen der Ökonomisierung und Medialisierung auf das literarische Feld besonders deutlich. Auf der Grundlage von Bourdieus Feldtheorie lassen sich die Inszenierungsformen der Popliteratur in einen größeren Zusammenhang einordnen, anhand dessen gegenwärtige Veränderungen innerhalb des gesamten literarischen Feldes sichtbar gemacht werden können.BerichtBand:KWD 1710 17 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Leiden an der Vergangenheit: Literarische Perspektiven der Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust(2013-05)Saalbach, Mario-BerichtBand:KWD 2914 20 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, DDR-Literatur und Literaturwissenschaft in der DDR: Zwei kritische Bilanzen(1992-06) ;Städtke, Klaus-BerichtBand:Heft 29 14 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Jugend zur Wendezeit: Sechs ostdeutsche Lebensläufe(2008-02)Sechs junge Deutsche wurden gebeten, von ihren Erlebnissen als Jugendliche zur Zeit der „Wende“ in Ostdeutschland zu erzählen. Welchen Einfluss hatte „die Wende“ auf ihr Leben? Welche Bedeutung wird ihr heute noch zugeschrieben? Und wie unterscheiden sich die Lebensgeschichten derjenigen, die gleich 1990 in den Westen gegangen sind, von denjenigen, die in ihrer Heimat blieben?BerichtBand:209 21 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Ästhetische Modernisierung in der DDR-Literatur: Zu Texten Volker Brauns aus den achtziger Jahren(1992-11)-BerichtBand:Heft 318 11 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Apokalyptik als Redeform des Nationalsozialismus: Eine Diskursanalyse früher Reden Hitlers(2010-06)Neumaier, Anna-BerichtBand:KWD 2415 30 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Verortung durch Geschmack: Aspekte ostdeutscher Identitätskonstruktion(2008-08)-BerichtBand:KWD 214 18 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, „entweder schwein oder mensch“: Sprache und Gewalt in Texten der RAF(2012-04)Weikert, Sakine-BerichtBand:KWD 2816 25 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Autorschaft in der digitalen Literatur(2006-02)Tuschling, JeanineWie verändert die Digitalisierung unser Verhältnis zum Schreiben und Lesen von literarischen Texten? Revolutioniert die technologische Entwicklung das Verhältnis von Lesenden und Schreibenden? Im Hypertext navigiert der Leser auf selbst gewählten Pfaden durch die Texte und in Schreibforen verfasst die Netzgemeinschaft gemeinsame Geschichten. Für einige Medienwissenschaftler ist damit das Zeitalter des autorfreien Textes eingeläutet, realisieren sich poststrukturalistische Forderungen nach einer Lektüre ohne die vermeintliche Begrenzung des Sinns durch die Intention eines Autors. Nahezu zeitgleich findet dagegen in der Literaturwissenschaft eine Diskussion darüber statt, inwieweit die Überarbeitung verschiedener konkurrierender Autorschaftskonzepte für die interpretatorische Argumentation und die philologische Theorie von Nutzen sein könnte. Die Bedeutung von Autorschaftskonzepten für die medienwissenschaftliche Theoriebildung und die Einschätzung der literarischen Entwicklung im Internet wird anhand von Beispielinterpretationen reflektiert. Was haben sich die beiden so gegensätzlichen Debatten zu sagen? Welche Antworten geben sie auf die Frage, warum sowohl bei der Lektüre der digitalen Texte als auch in der germanistischen Interpretationspraxis auf der Suche nach Bedeutung immer wieder auf den Verfasser verwiesen wird, selbst dort, wo dies vordergründig gar nicht gewollt ist? Auch im Betrieb der noch so jungen Szene der Computerliteratur erscheint der Autor als Wiedergänger und vermag dabei Einiges über die Funktion von Literatur in der Gegenwart zu verraten.BerichtBand:KWD 1913 22
