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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Religiosität in Ostdeutschland : Familiale Kontexte von Tradierung, Abbruch und Neukonstitution. Studienreport
    (2025)
    Steinestel, Nikolai
    ;
    Findeis, Hagen
    Das Forschungsprojekt „Religiosität in Ostdeutschland. Familiale Kontexte von Tradierung, Abbruch und Neukonstitution “ untersucht, wie religiöse Wertorientierungen und christliche Glaubenspraxis in ostdeutschen Familien über mindestens drei Generationen hinweg weitergegeben und verändert werden. Im Zentrum steht die Rekonstruktion familialer Sozialisation und Tradierungsprozesse in einem gesellschaftlichen Umfeld, das durch starke Säkularisierung geprägt ist. Dafür wurden 15 Dreigenerationenfamilien aus unterschiedlichen sozialen und weltanschaulich-konfessionellen Kontexten in Ostdeutschland ausgewählt. Die Studie kombiniert qualitative Einzelinterviews mit Vertreter:innen jeder Familiengeneration, eine von den Proband:innen erstellte Fotodokumentation des Familienalltags sowie moderierte Familiengespräche, in denen die Fotos als Ausgangspunkt für den intergenerationellen Austausch dienen. Durch dieses mehrstufige, methodisch triangulierte Vorgehen werden sowohl explizite als auch implizite Formen der Tradierung christlicher Religiosität und säkularer Weltsichten nachvollziehbar gemacht und in ihrem sozialen Kontext analysiert. Ziel des Projekts war es, die Bedingungen, Dynamiken und Herausforderungen religiöser Sozialisation in ostdeutschen Familien umfassend zu rekonstruieren und damit einen Beitrag zum Verständnis von Religiosität in säkularen Gesellschaften zu leisten. Bei Qualiservice sind 47 Interviewtranskripte für die wissenschaftliche Nachnutzung archiviert.
    Bericht
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Anonymisierung und Pseudonymisierung qualitativer textbasierter Forschungsdaten – eine Handreichung
    Mit der vorliegenden Handreichung zeigen wir Möglichkeiten auf, wie qualitative textgebundene Forschungsmaterialien anonymisiert oder pseudonymisiert werden können, dass einerseits die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten gewahrt werden und andererseits die Daten wissenschaftlich (nach-)genutzt werden können. Wir ziehen dabei ethische und datenschutzrechtliche Aspekte in Betracht und präsentieren praktische Anleitungen und Anwendungsbeispiele für die Anonymisierung und/ oder Pseudonymisierung qualitativer textgebundener Forschungsmaterialien. Wir zeigen verschiedene Wege der Ersetzung personenbezogener Informationen und werben für ein sensibles Vorgehen, welches dazu anhält, den Nachnutzungswert eines Datensatzes möglichst groß zu erhalten und einer Unter- sowie einer Überanonymisierung vorzubeugen. Für die effiziente Umsetzung hat Qualiservice das Anonymisierungstool QualiAnon für textgebundene Forschungsdaten (Nicolai et al., 2021) zusammen mit Forscher/-innen für die Anonymisierung und Pseudonymisierung textgebundener Forschungsmaterialien entwickelt, welches kostenfrei verwendet werden kann und ebenfalls in dieser Handreichung eingeführt wird. Die Handreichung richtet sich an Forschende, die qualitative textgebundene Daten und Forschungsmaterialien anonymisieren/ pseudonymisieren und für die Archivierung und weitere wissenschaftliche Nutzungen (Data Sharing) bereitstellen möchten. Im Zentrum stehen konzeptionelle Überlegungen, die vordergründig an qualitativen Interviewstudien erprobt wurden, aber sich auch auf andere textbasierte Forschungsdaten wie Transkripte von Fokusgruppen oder Beobachtungsprotokolle anwenden lassen.
    Sonstige
    Band:
      4937  4076
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Studienreport „SFB186 – Teilprojekt A01: Statuspassagen in die Erwerbstätigkeit. Differenzierungsprozesse von Berufsbiographien bei der Integration in das Beschäftigungssystem (Statuspassagen an der „zweiten Schwelle“ II) (SPE)“
    Das Projekt richtete sich auf die gesamte Statuspassage von der Berufsfindung über die Berufsausbildung bis in die ersten Jahre im Beschäftigungssystem. In einer quantitativen und qualitativen Längsschnittstudie wurden junge Fachkräfte aus sechs ausgewählten Berufen in zwei unterschiedlich strukturierten Arbeitsmarktregionen untersucht. Besonderes Interesse galt dabei der Frage, wie die Erfahrungen mit den regionalen Chancenstrukturen zum Zeitpunkt der Berufsentscheidung und Lehrstellensuche Mitte der 80er Jahre und der Arbeitsmarktentspannung in den darauf folgenden Ausbildungs- und Berufsjahren auf den Verlauf des Berufsstarts einwirken und welche Konsequenzen für berufliches Handeln hieraus gezogen werden. Das Projekt trägt zur Erforschung der Strukturierung sozialer Ungleichheit in der Phase der Arbeitsmarktintegration und Familiengründung bei. Es wurden Ausbildungsabsolventen des Jahres 1989 kurz vor Ende der Ausbildung sowie ein Jahr danach über die bisherigen Stationen ihres Bildungs - und Berufsverlaufs befragt. In der letzten Projektphase wurde die Befragung thematisch auf die Verknüpfung mit den Passagen in Partnerschaft und Familie ausgedehnt. Eine auf Basis der quantitativen Längsschnittstudie erstellte Typologie bildete die Grundlage für die Auswahl der Jugendlichen, mit denen dreimalig problemzentrierte Interviews durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt der Interviews standen Fragen nach Stabilität bzw. Veränderung der Arbeitsorientierungen, Beschäftigungsinteressen und Strategien der Bewältigung der regional und nach Ausbildungsberuf unterschiedlich ausgeprägten Übergangsrisiken. Der vorliegende Studienreport fokussiert die inhaltlichen und methodisch-konzeptionellen Grundlagen der über Qualiservice zur Verfügung gestellten Interviews. Es werden die Forschungsfragen, das Vorgehen bei der Fallauswahl sowie die Erhebung der Daten über problemzentrierte Interviews dargelegt.
    Bericht
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    A longitudinal qualitative panel study on settlement experiences of Ukrainian protection-holders in Berlin and Munich. Study Report.
    This study report outlines the background context, research questions and design of the project: A longitudinal qualitative panel study of settlement experiences of Ukrainian protection holders in Berlin and Munich. The project was funded by the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – BMFSFJ) and conducted from July 2022 - December 2024. The project examined the subjective perspectives of protection-holders from Ukraine regarding their arrival and settlement processes in Germany with regard to the organisation of access to social benefits, healthcare, housing, childcare, and other care work, language training and schooling. Between September 2022 and March 2024, a qualitative longitudinal panel (QLP) study was conducted, including five waves of semi-structured interviews during September–October 2022 (1st wave), November–December 2022 (2nd wave), December 2022–January 2023 (3rd wave), February–March 2023 (4th wave) and February–April 2024 (5th wave). The topics addressed in the interviews included housing and employment situations, childcare, and other care duties, schooling and interactions with state institutions, as well as migration trajectories to and experiences upon arrival in Germany, transnational family and work arrangements and life aspirations. A total of 78 interview transcripts are available at Qualiservice for secondary uses in academic teaching and research.
    Bericht
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Ethnografische Forschungsmaterialien zur Archivierung und Nachnutzung vorbereiten und dokumentieren – ein Überblick für Forschende
    Diese Handreichung richtet sich insbesondere an Sozial- und Kulturanthropolog:innen, Ethnolog:innen und Empirische Kulturwissenschaftler:innen, aber auch an Forschende anderer Fachrichtungen, die ethnografisch arbeiten. Sie informiert über die Möglichkeiten, Forschungsmaterialien beim Forschungsdatenzentrum Qualiservice für die weitere Nutzung zugänglich zu machen und erläutert die dafür erforderlichen Vorarbeiten.
    Sonstige
    Band:
      1177  785
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Expert interviews with professionals working in the field of labour market integration for young mobile persons as part of the LYMAS project (Life strategies of Young Mobile persons in Ageing Societies). Study Report.
    (2026-02-17) ;
    Bastian, Johanna Marie
    Der Studienreport liefert Hintergrundinformationen zu dem Projekt „Life Strategies of Young Mobile People in Ageing Societies" (LYMAS), das von 2023 bis 2025 am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) sowie an drei europäischen Partnerforschungseinrichtungen durchgeführt wurde. Das Projekt befasste sich mit der Frage, wie junge Menschen mit unterschiedlichen Migrationserfahrungen ihre Strategien in alternden Ankunftsgesellschaften einsetzen und anpassen. Ein Fokus lag auf dem Kontext von Arbeit und Bildung sowie auf der Beziehung zu alternden Familienangehörigen. Während das LYMAS-Projekt verschiedene qualitative Methoden kombinierte, konzentriert sich der Studienreport auf Expert*inneninterviews, die mit Fachleuten im Bereich der Koordinierung von Projekten zur Unterstützung der Integration von Personen mit Migrationserfahrung – insbesondere in Ausbildung und den deutschen Arbeitsmarkt – geführt wurden. Auf einen kurzen Überblick über den Hintergrund und die verschiedenen Arbeitspakete folgen Information über die Rekrutierung von Studienteilnehmenden, die in den Interviews behandelten Themen und die Aufbereitung der Daten für die Analyse. Darüber hinaus werden Herausforderungen und Einschränkungen des Studienformats sowie Vorschläge für die weitere Nutzung der Interviewtranskripte thematisiert.
    Bericht
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Mediale Antiziganismen – Von der interdisziplinären Analyse zur kritischen Medienkompetenz (MeAviA), Teilprojekt C: Qualitative Rezeptionsforschung. Studienreport
    (2026-09)
    Kuhn, Melanie
    ;
    Küßner, Nadine
    ;
    Uslu, Özge
    Der vorliegende Studienreport dokumentiert eine qualitative Studie zur Rezeption medialer Antiziganismen. Ziel der Untersuchung war es zu rekonstruieren, wie unterschiedliche Akteursgruppen – darunter von Antiziganismus betroffene Personen sowie wei-tere gesellschaftliche Akteur*innen – mediale Inhalte wahrnehmen, interpretieren und bewerten. Methodisch basiert die Studie auf einem qualitativen Forschungsdesign mit narrativ-biographischen Interviews und Gruppendiskussionen, die auf Grundlage der reflexiven Grounded Theory sinnrekonstruktiv ausgewertet wurden. Der analytische Fokus liegt auf der Rekonstruktion von Deutungsmustern und kollektiven Sinnbildungsprozessen, die die Rezeption medialer Darstellungen strukturieren, sowie auf der Analyse von medialem Diskriminierungserleben und der empirischen Explikation von widerständigen Strategien gegen medialen Antiziganismus. Die Studie leistet damit einen Beitrag zum Verständnis der Bedeutung von Medien für die Tradierung von und den Aktivismus gegen Antiziganismus und die Herausforderungen und Ambivalenzen, die mit medialen Selbstrepräsentationen einher gehen. Weiter unterstreicht sie die Relevanz einer qualitativen Rezeptionsfor-schung für die Antiziganismusforschung sowie für Debatten über mediale Diskriminierung, Repräsentation und Voicing und die gesellschaftliche Teilhabe marginalisierter Gruppen.
    Bericht
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Return aspirations and the life course of refugees in Germany : Study report
    Dieser Studienreport kontextualisiert den Datensatz mit 20 biografisch-narrativen Interviews, die im Rahmen des Projekts „Rückkehrbestrebungen und der Lebensverlauf von Geflüchteten in Deutschland“ vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) durchgeführt wurden. Die Interviews fanden zwischen Mitte 2023 und Anfang 2024 in Berlin statt und wurden in Farsi/Dari, Tigrinya, Englisch oder Deutsch geführt, mit professionellen Übersetzungen zur Gewährleistung der Konsistenz. Die Teilnehmenden, im Alter von 22 bis 48 Jahren, umfassen 14 afghanische und 6 eritreische Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2019 nach Deutschland kamen. Sieben Interviewpaare bestehen aus zwei erwachsenen Mitgliedern desselben Haushalts, wodurch familiäre Dynamiken bei Migrationsentscheidungen beleuchtet werden. Die Studie fokussiert auf persönliche Migrationserfahrungen – von den Ausgangsbedingungen in den Herkunftsländern und den Transitphasen bis hin zur Ankunft und Integration in Deutschland sowie zukünftigen Perspektiven. Alle Interviews wurden transkribiert, ins Englische übersetzt, anonymisiert und stehen für die wissenschaftliche Sekundäranalyse zur Verfügung.
    Bericht
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    Wege in Ausbildung und Ausbildungslosigkeit: Qualitative Zusatzbefragung. Studienreport.
    (2025)
    Meyer, Karolin
    Das Forschungsprojekt „Wege in Ausbildung und Ausbildungslosigkeit“ stellt eine qualitative Zusatzbefragung zum quantitativen Übergangspanel des Deutschen Jugendinstitut (DJI) dar. Die jugendlichen Absolventen der Hauptschule in Deutschland wurden im Übergangspanels mehrmals zu ihrem weiteren Werdegang insbesondere in Bezug auf (Aus-)Bildungswege befragt. Mittels eines theoretischen Sampling wurden zwei Teilstichproben mit jungen Erwachsenen ohne Ausbildung und jungen Erwachsenen mit begonnener oder abgeschlossener Ausbildung generiert. Insgesamt wurden 2011 damit 56 Jugendliche mittels eines Leitfadeninterviewt befragt. Von besonderem Interesse sind dabei „weiche“ Faktoren und ihr Einfluss für den erfolgreichen oder nicht erfolgreichen Übergang von schulischer Bildung in eine Ausbildung. Dazu zählen unter anderem die Rolle von anderen Personen, beispielsweise Lehrer*innen, Eltern oder Peers, im Übergang von Schule in Ausbildung, (Eigen-)Motivation der Interviewten und biographische Erlebnisse. Zentrale Erkenntnisse der Untersuchung ist das Herausarbeiten von vier Erfahrungsebenen, die für Übergangsverläufe der befragten jungen Erwachsenen eine zentrale Bedeutung einnehmen: Motivation, Agency, kritische biografische Ereignisse und soziale Interaktion. Auf Basis der Ergebnisse können verschiedene Verlaufstypen identifiziert und wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Die Transkripte aller 56 geführten Interviews sowie zugehörige Memos stehen bei Qualiservice für die wissenschaftliche Nachnutzung zur Verfügung.
    Bericht
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Wie hängen „Work Logics“, Vorstellungen gesellschaftlichen Zusammenhalts und politische Orientierungen zusammen? : Studienreport
    Dieser Studienbericht beschreibt die qualitative Studie "Work Logics" die im Rahmen des Forschungszentrums Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Universität Bremen durchgeführt wurde. Das Forschungsprojekt untersuchte Zusammenhänge zwischen sog. Work Logics (Oesch 2006a; 2006b), Vorstellungen gesellschaftlichen Zusammenhalts und politischen Orientierungen. Hierfür wurden in den Jahren 2023 und 2024 insgesamt 8 Gruppendiskussionen mit 7 verschiedenen Berufsgruppen (Lehrer:innen, Pastor:innen, Servicemitarbeiterinnen, Verwaltungsangestellte, Klinikclowns, Ingenieur:innen, Unternehmer:innen) durchgeführt. In den Gruppendiskussionen stand das subjektive Erleben der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der letzten Jahre im Zentrum. Exmanente Fragen thematisierten die Themenbereiche Zusammenhalt, Politik und Staatlichkeit, eigenes Handeln sowie Partei- und Politikpräferenzen, um die Orientierungsrahmen und Problemlösungsstrategien der unterschiedlichen Berufsgruppen zu rekonstruieren. Der archivierte Datensatz bietet Nachnutzungspotenziale im Bereich der Arbeitssoziologie, politischen Soziologie oder Sozialstrukturanalyse.
    Bericht
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