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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Leichter Schaumstein aus groben Porenbetongranulaten im zweiten Nutzungszyklus – RC‐Schaumstein
    Schüttungen aus groben Porenbeton-Granulaten lassen sich durch eine mineralische Schaummörtelmatrix zusammenfügen und bilden so den „Schaumstein aus groben Porenbetongranulaten“, dessen Eigenschaften dem Primärprodukt Porenbeton stark ähneln. Porenbetonbruch kann so vor der Deponierung verschont bleiben und bietet stattdessen die Möglichkeit zur Herstellung eines ressourceneffizienten, klimaschützenden Recyclingbaustoffes mit beachtlichem Wertschöpfungspotenzial. Im Zuge der Weiterentwicklung des Schaumsteines ist es gelungen den Nachweis dafür zu führen, dass das Recycling-Produkt „Schaumstein” mit derselben verfahrenstechnischen Vorgehensweise abermals recycelt werden kann zum „RC-Schaumstein“ wobei dessen Baustoffeigenschaften auf selbem Niveau bleiben.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
    Heft:
      120
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    CO2‐armer Ökomauerstein
    Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels und zur Erreichung des Klimaziels, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, gilt es natürliche Ressourcen zu schonen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Im praxisorientierten Forschungsvorhaben „CO2-armer Ökomauerstein“ werden beide Zielstellungen zugleich verfolgt, indem stoffeigene hydrothermale Härtungspotenziale mineralischer Brechsande aus der Bauschuttaufbereitung für die Produktion wandbildender Formsteine mit ähnlichen Eigenschaften zum Kalksandstein ausgelotet werden. Im Fokus stehen dabei Betonbrechsande. Diese enthalten konzeptbedingt die für die hydrothermale Härtung erforderlichen Bestandteile: – Kalk aus der atmosphärischen Hydratation der Klinkerphasen und aus Umkristallisationen der CSH-Phasen im Zuge der hydrothermalen Härtung – Quarzitische Sande des Betons und/oder anderer mineralischer Gesteinskörnungen. Für die erforderliche Erweiterung der Untersuchungen des Betonbrechsandes innerhalb der Werkseigenen Produktionskontrolle wird zur Sicherstellung der hydrothermalen Reaktivität eine Untersuchungsmethode vorgestellt. Aus dem laufenden Vorhaben zum Einfluss der Ausgangsstoffe und Steuerparameter der Autoklavhärtung auf das erreichbare Festigkeitspotenzial werden Zwischenergebnisse dargelegt.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
    Heft:
      79
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    „Spray‐Slag“ – Alternative Aufbereitung flüssiger Hochofenschlacken
    Die herkömmliche Aufbereitung von Hochofenschlacken zu Hüttensandmehlen für die Verwendung als Zementbestandteil bzw. Zusatzstoff in Mörtel und Beton besteht aus einem energie- und emissionsintensiven Nassgranulations-, Trocknungs- und Mahlprozess. Als Alternative wurde die am Leibniz-IWT bisher für Metallschmelzen eingesetzte Zerstäubungstechnik auf Hochofenschlacken übertragen. Durch das Zerstäuben der noch schmelzflüssigen Hochofenschlacke soll nicht nur der Energiebedarf des Prozesses reduziert werden, sondern auch Pulver mit kugeliger Partikelform entstehen. Durch den Einsatz der nahezu ideal runden Partikel kann ein deutliches Herabsetzen der Viskosität im Vergleich zu Bindemittelleimen mit gemahlenem Hüttensandmehl erreicht werden, wodurch sich der Wasserbedarf der Rezepturen zur Erzielung der gewählten Zielkonsistenz deutlich reduziert lässt. Die zerstäubten Partikel weisen ein grundsätzlich ähnliches Reaktionsverhalten im Vergleich zu den herkömmlich hergestellten Hüttensandmehlen auf. Durch die kugelige Partikelform steht bei den zerstäubten Partikeln jedoch weniger Oberfläche als bei den gemahlenen, kantigen Hüttensandmehlen zur Verfügung. Dies zeigt sich in einem steigenden Festigkeitsbeitrag mit kleiner werdender Partikelgröße.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
    Heft:
      113
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Gipsgebundene Bauplatten aus feinem Rezyklat‐Porenbeton‐Brechsand
    Der beschlossene Ausstieg aus der Kohleverstromung führt in Deutschland zu einer Verknappung von technischem Gips. Um den Gipsbedarf dennoch decken zu können, müssen Alternativen geschaffen werden. Das vorliegende Forschungsvorhaben verfolgt daher das Ziel, sulfatisch gebundene Mörtel unter Verwendung von Porenbetonrezyklaten (PBR) zur Herstellung von Bauprodukten in Anlehnung an gängige Gipsbaustoffe zu entwickeln und zu erproben. Gipsgehalte sollen durch Porenbeton, einem vermehrt im Bauschutt anfallenden Material, das üblicherweise aussortiert und beseitigt wird, substituiert werden. Die bisherigen Untersuchungsergebnisse belegen die grundlegende Machbarkeit des Ansatzes. Die Eigenschaften der untersuchten Mörtel lassen erwarten, dass selbst bei einer Substitution von bis zu 50 Ma.-% des Gipsgehalts durch PBR die Herstellung von Gipsprodukten möglich ist.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
    Heft:
      80